Aqaba – entspannen am Roten Meer

September 2019

Nach vielen fantastischen Erlebnissen und Eindrücken werden wir ein paar Tage in Aqaba am Roten Meer entspannen. Die Stadt ist sehr touristisch und entspannt mit vielen Restaurants, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten. Auch der Kleidungsstil ist sehr "westlich".

Von Wadi Rum nach Aqaba

Nach einer sehr angenehmen Nacht im Zelt des WüstencampsRahayeb Dessert Camp“ fahren wir von der Wüste weiter nach Süden ans Rote Meer. Kamele und die sich immer wieder verändernde Landschaft ziehen an uns vorbei.

Nach knapp einer Stunde Fahrt erreichen wir einen Check-Point. Unsere Pässe und der kleine Zettel, den wir bei der Einreise erhalten haben, werden kontrolliert.

In der Ferne sehen wir eine Stadt. Ist das Aqaba? Nein, es ist die Stadt Eilat in Israel. Nur wenige Minuten später erreichen wir dann wirklich die quirlige Stadt Aqaba.

Hotel

Das Hotel Mövenpick Resort & Residences Aqaba liegt sehr zentral und dennoch ruhig.
Dort angekommen werden wir sehr freundlich begrüßt, erhalten einige Informationen zum Hotel und können unser großzügiges und helles Zimmer beziehen.

Entspannung

Die großen Pool-Landschaft des Mövenpick-Hotels lädt zum Entspannen ein. Der mit Palmen, Sonnenliegen und Sonnenschirmen gesäumte Privatstrand, bietet genügend Platz zur Entspannung. Das Wasser des Roten Meeres ist kristallklar und hat die perfekte Temperatur, um sich zu erfrischen.

Kulinarisches Verwöhnprogramm

Das Hotel bietet ein fantastisches Frühstück, das keine Wünsche offen lässt. Auch das Personal ist sehr zuvorkommend und nicht aufdringlich. Auf der Terrasse oder im gemütlichen und klimatisierten Frühstücksraum kann das Frühstück eingenommen werden.

Mittagessen im "Al Shatt"

... ist absolut empfehlenswert. Zwischen Pool und Strand gelegen, bietet das Restaurant "Al Shatt" für jeden Geschmack etwas: von Salaten, Snacks, Sandwiches bis hin zu Pizza und Pasta. Unter Sonnenschirmen kann das Mittagessen an der frischen Luft eingenommen werden. Auch die Getränkekarte bietet viel Abwechslung mit alkoholischen und alkoholfreien Getränken.

An heißen Tagen war mein Favorit immer die „Mince-Lemon-Lemonde“.

Abendessen im Red Sea Grill

Das kulinarische Verwöhnprogramm wird am Abend im "Red Sea Grill" ganz großgeschrieben. Direkt am Strand mit einer wunderschönen Aussicht auf das Meer und das darum liegende Panorama werden fantastische Fischgerichte angeboten.
Wer anschließend den Abend noch mit einer Shisha ausklingen lassen möchte, ist auch hier genau richtig. Damit die Gäste ihr köstliches Abendessen weiterhin genießen können, wird die Shisha in einem separaten Bereich geraucht.

!! Restaurant in der Altstadt: Al-Shami

Das „Al-Shami“ bietet authentisch, arabische Küche. Das Essen ist großartig und gehört zu unseren Favoriten auf dieser Reise. Auch die „Mince-Lemon-Lemonde“ kann ich als die Beste bezeichnen, die ich auf dieser Reise getrunken habe. Dieses Restaurant sollte unbedingt auf der Restaurant-Liste für Aqaba stehen. Mit etwas Glück bekommt man einen Tisch auf dem Balkon. Der Ausblick auf die Bucht ist am Abend malerisch. Der perfekte Ausklang eines schönen Tages oder auch Abschluss eines erlebnisreichen und unvergesslichen Urlaubs.

In den Restaurants außerhalb der Hotels werden nur alkoholfreie Getränke angeboten.

In der Nähe des Hotels gibt es einen „Liquor Shop“ in dem es alkoholfreie und alkoholische Getränke gibt.

Altstadt

Bei Spaziergängen erkunden wir die Stadt. Kleine Läden die zum Shoppen und Schlendern einladen. Restaurants und Cafés sorgen für kulinarische Abwechslung und/oder Erfrischungen.

Souvenirs einkaufen

Auf der Suche nach einem Geschäft, in dem wir Tücher kaufen können, spazieren wir durch die Altstadt. Im Vergleich zu Deutschland finde ich die Qualität der Tücher im arabischen Raum (meistens auf Märkten) besser. Diese sind außerdem günstiger und das perfekte Souvenir.

Beim Einkaufen auf Märkten nicht vergessen: den Preis zu verhandeln! Das gehört zur Kultur. Meistens muss mit Bargeld bezahlt werden!

In einer Straße reiht sich ein Geschäft ans nächste. Dort entdecken wir einen kleinen Laden, mit einer großen Auswahl von Tüchern. Bei dieser Vielfalt von Farben und Mustern fällt die Entscheidung nicht leicht. Nachdem wir 10 verschiedene Tücher ausgesucht haben, kann ich mit dem Inhaber den Preis noch etwas verhandeln. Glücklich über die wunderschönen Tücher spazieren wir weiter durch die Stadt.

Etwas weiter finden wir einen Laden, in dem Tee angeboten wird. Eine durchsichtige Verpackung mit Inhalt erregt unsere Aufmerksamkeit. Es sieht aus, als wäre diese ist mit allen möglichen Kräutern und eine Art "kleiner Äste" gefüllt. Es stellt sich heraus, dass dies loser Tee ist. Wir dürfen eine Kostprobe nehmen und entscheiden uns diesen mitzunehmen. Aufgrund der Kräuter ist dieser schwarze Tee sehr aromatisch und lecker. Sehr empfehlenswert!

Checkliste
– Badesachen
– Sonnencreme
– Wasser
– Kopfbedeckung

Fazit

Aqaba: über Seele-baumeln-lassen, schlendern in der Altstadt, Shopping in Malls, kulinarische Hochgenüsse und entspannt im Hotel bei Cocktails und Shisha den Abend ausklingen lassen, ist alles dabei was zu einem perfekten Ausklang einer Jordanien-Reise dazu gehört.

Übernachten in der Wüste

September 2019

Übernachtung im Wüstencamp

Nach unserem 4-stündigen Ausflug in die Wüste Wadi Rum's sind wir nun an unserem Ausgangspunkt wieder angekommen. Unsere Koffer werden auf einen Jeep geladen und wir fahren mit 3 anderen Touristen in unser Wüstencamp. Voller Vorfreude auf die Nacht im Camp und die Hoffnung einen tollen Sternenhimmel und Milchstraße zu sehen, fahren wir erneut durch die Wüste.

Das Wüstencamp

... liegt eingebettet zwischen mächtigen Bergen und der Wüste Wadi Rum. Die vielen Zelte auf dem sandigen Wüstenboden machen den Anblick des Camps perfekt. Ein großes Gemeinschaftszelt für ein "Zusammensein unter Fremden" steht neben den gemütlichen Sitzgelegenheiten unter freiem Himmel zur Verfügung. Die Atmosphäre ist hier besonders: die Ruhe und eine gewisse Gelassenheit geben Raum, um den Tag ausklingen zu lassen, Erinnerungen nachzugehen, eine Shisha zu rauchen, sich zu unterhalten oder mit anderen Gästen auszutauschen, ein Buch zu lesen oder einen leckeren türkischen Kaffee zu trinken.

In Wüstencamps gibt es keinen Alkohol, dafür alkoholfreie Getränke, Snacks und Shisha.

Unser Zelt

Im „Rahayeb Desert Camp“ angekommen werden wir freundlich empfangen und erhalten den Schlüssel zu unserem Zelt. Auf dem angelegten Weg folgen wir einem Mitarbeiter zu unserer heutigen Übernachtungsmöglichkeit. Wir schließen die Holztür auf und betreten unser geräumiges Zelt. Die Ausstattung ist spartanisch-gemütlich und genau richtig für diesen Ort. Eine Klimaanlage, elektrisches Licht und der Zugang zum eigenen Bad bieten zusätzlichen Komfort.

Es werden Zelte mit eigenem Bad oder Gemeinschaftsbad angeboten.

Das Abendessen

Zum Abendessen haben die Köche einen absoluten Gaumenschmaus vorbereitet. Dieser wird für alle Gäste um 20:00 Uhr als Buffet serviert: mit Salaten, Brot, Joghurt, Humus und Fleisch.
Es gibt keine zugewiesenen Tische. Jeder Gast sucht sich mit seinem Teller einen freien Platz. Es dauert nicht lange und wir kommen mit anderen Gästen ins Gespräch. Gemütlich lassen wir den Abend in Gesellschaft und mit einer Shisha ausklingen.

Sternenhimmel

Im Laufe des Abends geht der Blick immer wieder in Richtung Himmel, in der Hoffnung einen tollen Sternenhimmel zu sehen. Die „Lichtverschmutzung“ in unserem Camp war leider doch zu groß und als das Licht vollständig ausgeschaltet wurde, haben wir bereits geschlafen... irgendwann werden wir bestimmt wieder in den Genuss kommen, einen grandiosen Sternenhimmel zu sehen.

Das Camp bietet für den Abend eine „Sternen-Tour“ an und fährt mit den Gästen in die Wüste hinaus.

Fazit

Der Hauptgrund für die Übernachtung im Wüstencamp war, die Hoffnung einen grandiosen Sternenhimmel zu sehen. Dieser Wunsch hätte sich vermutlich erfüllt, wenn wir eine der angebotenen "Sternen-Touren" des Wüstencamps gebucht hätten. Die Übernachtung in dem Camp war dennoch eine tolle Erfahrung.

Wadi Rum – einzigartige Wüstentour

September 2019

Voller Vorfreude auf unseren Ausflug mit Übernachtung in der Wüste, sitzen wir morgens um 9:00 Uhr im Auto. Doch bevor es in die Wüste geht, machen wir einen Zwischenstopp bei der Bäckerei „AL-Janoub sweetes“ in Petra und decken uns mit köstlichen arabischen Gebäck ein.

Wadi Rum

... ist viel mehr als nur eine Wüste. Faszinierende Entdeckungen und die atemberaubende Schönheit machen diesen Ort zu einem der Highlights auf unserer Reise. Durch das magische Zusammenspiel von Licht, Farben und der Felslandschaft wird deutlich, warum dieser Ort zum Weltkulturerbe zählt.

Eintrittspreis
5 JD / ca. 6,50 € p.P.

Seit ungefähr 12.000 Jahren sind die Beduinen und ihre Kultur eng mit der Wüste Wadi Rums verbunden. Die Jordanier handelten mit Kaffee, der einst aus dem Jemen kam. Dieser ist ein wichtiger Bestandteil in der arabischen Kultur und symbolisiert nicht nur die Gastfreundschaft. Bei Verhandlungen, für Problemlösungen und sonstigen gesellschaftlichen Zusammentreffen darf Kaffee nicht fehlen.

Mit Kamelkarawanen wurden Waren durch die Wüste Wadi Rums zum Mittelmeer transportiert. An Lagerplätzen wurden Waren getauscht, wie Leder aus Arabien gegen Seide oder Textilien aus Indien und China.

Noch heute sind Zelte von Beduinen in der Wüste auszumachen. Diese sind aus Ziegenwolle und Kamelhaar. Die meisten Beduinen sind heute in Wadi Rum sesshaft geworden.

Bevor die Wüstentour beginnt

Von Petra fahren wir ca. 1,5h bis zum Besucherzentrum von Wadi Rum.
Wir werden angemeldet und erhalten unsere Tickets, damit wir den kleinen Ort und die Wüste Wadi Rum passieren dürfen. Unser Auto stoppt vor einem Haus und unsere Koffer werden ausgeladen. Beim Betreten des Hauses bekommen wir mal wieder die herzliche Gastfreundschaft der Jordanier zu spüren. Bereits kurze Zeit später sitzen wir mit einem Glas Tee in dem großzügigen und gemütlichen Wohnzimmer/ Aufenthaltsraum des Hauses, in dem auch andere Touristen warten. Der Raum ist mit vielen Teppichen und Sofas eingerichtet.
In einem Nachbarraum / Büro besprechen wir den Ablauf des heutigen Tages, buchen einen Kamelritt und gleichen die Informationen für die Übernachtung im Wüstencamp ab. Nachdem alle Formalitäten erledigt sind, springen wir und die anderen Touristen in den jeweils eigenen überdachten Jeep und unsere 4-Stündige Tour durch die Wüste beginnt.

Die Wüstentour beginnt

Sobald wir den Rand der Wüste erreicht haben, verteilen sich die Jeeps in alle Himmelsrichtungen.
... und da sind nur noch wir ... und eine einzigartige Weite mit roten Wüstensand. Um uns herum sind beeindruckende Felsformationen. Je tiefer wir in die Wüste hineinfahren, desto mehr verändert sich die Landschaft.

Jebel Khazali

Der warme Fahrtwind begleitet uns eine Weile, bis wir an einem großen Felsen haltmachen – Jebel Khazali. Über eine Öffnung im Felsen gelangen wir ins Innere. Die Sonne lässt das Gestein golden glänzen.

Wir gehen die 100m des unebenen Weges entlang und entdecken wunderbar erhaltene Zeichnungen im Gestein.

Vor 3.500 Jahren zogen Nomadenstämme durch Wadi Rum. An einigen Stellen hinterließen sie Bilder und Schriftzeichen. Diese Abbildungen geben Einblicke in eine andere Zeit.

Wüstentour auf einem Kamel

In der Nähe des Jebel Khazali ist ein Beduinen-Zelt aufgebaut. In diesem nehmen wir Platz, bevor wir auf unsere Kamele/Dromedare umsteigen.

Unser Kamelführer holt uns ab und wir setzen uns in den gut gepolsterten Sattel unserer Wüstenschiffe.
Nun heißt es festhalten, das Kamel steht auf. Niemand ist heruntergefallen, die Tour kann losgehen.

Über uns die Sonne, die sich nicht so erbarmungslos heiß anfühlt wie erwartet.
Jeder auf seinem eigenen Kamel/Dromedar schaukeln wir ungefähr 30 Minuten durch die Wüste.

TIPP
Um die Beine zu entlasten, wurde uns empfohlen zwischendurch die Position in den Schneidersitz zu verändern. Ich habe es ausprobiert und es ist wirklich angenehm.


Wir genießen die Ruhe und die endlose Weite dieses besonderen Fleckchens Erde. Um uns herum sind nur der Wind, die Wüste und die Felsen.

An einem Schatten spendenden Felsen beenden wir unseren Kamelritt.
Hier treffen wir unseren Fahrer, der gemeinsam mit anderen Fahrern für die Touristen das Mittagessen zubereitet.

Mittagessen

Zusammen sitzen wir mit den anderen Touristen auf einer großen Decke, die auf dem Boden ausgebreitet ist, und unterhalten uns. Währenddessen bereiten die Fahrer der verschiedenen Jeeps das Mittagessen zu.
Es wird sehr gut gegrilltes Hühnchen, Salat, Joghurt und Brot serviert. Zum Nachtisch gibt es Gebäck. Alles ist sooo köstlich und gehört mit zu den besten Essen unserer Reise.
In den darauffolgenden Tagen hatten wir KEINE Magenprobleme.

Überraschende Natur und Kamele hautnah

Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Tour fort. Wir erkunden von der Natur geschaffene, gigantische Felsformationen und klettern einen davon seitlich hinauf. Umgeben von imposanten Felsen und die Weite der Wüste. Das Panorama, welches uns umgibt, ist großartig.

Wir fahren mit dem Jeep weiter und sehen in der Ferne freilaufende Kamele. Der Versuch, die Wüstenschiffe während der schaukelnden Fahrt mit der Kamera einzufangen, ist gar nicht so leicht.

Auf einmal stoppen wir. Unser Guide ruft die Kamele zu uns ... und tatsächlich, sie kommen.
Dieses freundliche Gesicht, die langen Wimpern und großen Kulleraugen ... da teile ich doch gern das übrig gebliebene Brot. Den Kamelen in dieser Umgebung - ohne Kamelführer - noch einmal so nah zu kommen, ist aufregend und fesselnd.

Bevor es zurück zum Ausgangspunkt geht, machen wir noch einen letzten Stopp an einem weiteren Beduinen-Zelt.
Diese Stelle war einst ein Lagerplatz zum Tausch von Waren, die mit den Karawanen durch die Wüste transportiert wurden.

In einem Felsen können wir Zeichnungen und Schriftzeichen erkennen, die die Menschen vermutlich im 3. Jh. v. Chr. hier hinterlassen haben.

Ein einsamer Baum, mitten in der Wüste Wadi Rums ... ein sehr skurriles aber auch faszinierendes Bild. Es zeigt, wozu Mutter Natur fähig ist.

Voller unvergesslicher Erfahrungen und Eindrücke verlassen wir die Wüste und fahren in unser Wüsten-Camp.

Checkliste
– Kopfbedeckung
– Sonnencreme
– Wasser
– Action Cam / Kamera – die auch bei einer holprigen Fahrt stabile Bilder macht
-„Sea Band“ gegen Reisekrankheiten jeder Art („Wüstenschiff“)

Fazit

Der Ausflug in die Wüste war eine unvergessliche Erfahrung. Die fantastische Landschaft und der Ritt auf den Kamelen/Dromedaren wird uns für immer in Erinnerung bleiben.
Wer in Jordanien ist sollte unbedingt einen Ausflug in die Wüste Wadi Rum's machen. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ein Wüstenausflug so abwechslungsreich sein kann.

Übernachten an der Felsenstadt Petra

September 2019

Hotel

Schon bei der Ankunft haben wir das Gefühl die Felsenstadt Petra zu betreten.
Das „Petra Guest House“ fügt sich sehr harmonisch in die Umgebung ein und liegt direkt am Eingang des Besucherzentrums der Felsenstadt Petra.

Beim Check-In werden wir sehr freundlich begrüßt, erhalten einige Informationen zum Hotel und beziehen unser gemütlich eingerichtetes Zimmer.

Essen im Hotel

Eher untypisch für uns, haben wir Halbpension gebucht und freuen uns nun auf das Abendessen.
Es erwartet uns eine große Auswahl nationaler und internationaler Gerichte, frische Salate, verschiedene Brote, Desserts und vieles mehr.
Auch das Frühstück lässt kaum Wünsche offen. Hier vereinen sich nationale und internationale Frühstückskulturen: Müsli, Obst, Gemüse, Brot, Konfitüre, warme Speisen und reichlich mehr.

Außerhalb des Hotels gibt es viele Restaurants.

Cave Bar

... ist die älteste Bar der Welt. Die Cave Bar bietet einen kleinen Vorgeschmack auf die Felsenstadt Petra bzw. eine wunderbare Gelegenheit den Tag Revue passieren zu lassen. Die Sitzecken wurden perfekt in den höhlenähnlichen Außenbereich integriert. Neben einem gemütlichen Ambiente wird eine Auswahl alkoholischer und alkoholfreier Getränke sowie Snacks und Speisen angeboten. Auch der Restaurantbereich lädt Innen wie Außen zum Speisen mit besonderer Atmosphäre und Live-Musik am Abend ein.

Öffnungszeiten: 15:00 – 24:00 Uhr

Der Duft von Apfeltabak liegt in der Luft und das blubbernde Geräusch von Wasser ist zu vernehmen. Den Abend mit einem Drink und einer Shisha ausklingen zu lassen, hat schon etwas entspanntes.

Fazit

Die Lage des Hotels ist fantastisch, das Personal ist freundlich und der Service ist zuvorkommend. Mit der angrenzenden Bar kann ein ereignisreicher Tag einen gemütlichen Ausklang finden.

Eine großartige Wanderung von Klein Petra in die Felsenstadt Petra

September 2019

Klein Petra und Felsenstadt Petra

Am Morgen werden wir um 8:00 Uhr von unserem Guide und einem Fahrer abgeholt.
Mit einem Geländewagen fahren wir nach Klein Petra, die auch als die „kleine Schwester“ von Petra bekannt ist.

Klein Petra

Imposante Felsen, die in den Himmel ragen. Öffnungen und Stufen sind in den Felsen zu erkennen. Könnten diese Öffnungen der Zugang und Fenster zu ehemaligen Wohnungen gewesen sein? Diese „Kleinstadt“ versprüht Charme. Nun wird es Zeit für eine Erkundungstour. Über kleine und recht rutschige Stufen gehen wir einen Felsen hinauf und erkunden voller Spannung die kleinen Höhlen.

Empfohlenes Schuhwerk für den Tag
Turnschuhe oder bequeme Schuhe mit gutem Profil

Unser Guide möchte uns einen ganz besonderen Ort zeigen. Um dorthin zu gelangen, gehen wir eine recht steil aussehende "Treppe" hinauf und zu guter Letzt klettern wir durch eine Schlucht ... es sieht schlimmer aus als es ist.  Ein hohes Maß an Fitness ist NICHT notwendig.

Wir erreichen einen kleinen Aussichtspunkt. Ich kann sagen, die "Kletterpartie" hat sich gelohnt. Die Berge leuchten golden in der Morgensonne und erheben sich fast schützend um Klein Petra. Was für ein erhabener Anblick.

Die Wanderung

Gegen 9:00 Uhr fahren wir von Klein Petra mit dem Geländewagen zu dem Ausgangspunkt für unsere Wanderung. Die Fahrt dorthin ist sehr holprig und wir werden ordentlich durchgeschüttelt. Bevor die Wanderung mit unserem Guide beginnen kann, legen wir unsere Eintrittskarten und Reisepässe an einem Checkpoint vor.

Der Aufstieg beginnt über viele Stufen den Berg hinauf. Dankbar über die Schatten spendenden Berge erklimmen wir Stufe um Stufe.
Die Mühen des Aufstiegs lohnen sich, der Ausblick auf die Berge ist fesselnd.

In dieser imposanten Kulisse wirken wir Menschen doch ganz klein.

Auf halber Strecke zur Felsenstadt Petra ist ein kleines Café mit Souvenirstand. Wir machen eine Pause und wie sollte es anders sein, natürlich mit türkischen Kaffee.

Wer eine Pause machen möchte, sollte dies in diesem Café tun. Der Kaffee ist empfehlenswert.
Es werden auch kalte (alkoholfreie) Erfrischungsgetränke angeboten.
Das nächste Café ist ca. 1h entfernt, am Kloster in der Felsenstadt Petra.

Gestärkt und neugierig auf das was noch kommt, setzen wir zu unserer letzten Etappe an.
Die Sonne steht langsam höher und der Temperaturanstieg wird spürbar.
Wir wandern weiter und sind ganz beeindruckt von Schönheit der schroffen Berge. Die verschiedensten Nuancen lassen diese facettenreiche Landschaft erstrahlen.

Zurück in der Felsenstadt Petra

Nach knapp 2h Wanderung und wunderschönen Eindrücken biegen wir um eine Ecke und da ist es – das Kloster, imposant und beeindruckend wurde es mit vielen Details in den Felsen gehauen. Schon von Weitem ist zu erkennen, dass dies ein Meisterwerk der Nabatäer ist.

Für einen schönen Rund-um-Blick auf das Kloster, muss man die gegenüberliegenden Berge hinaufgehen. Der Weg ist ausgewiesen.

Nun sind es nur noch wenige Minuten, bis wir das Kloster aus der Nähe betrachten können. Umringt von Bergen ist der Anblick des Klosters atemberaubend. Es ist eine größere Version des Schatzhauses und wunderschön.

Mit dieser wunderschönen Aussicht genießen wir in dem angrenzenden Café einen türkischen Kaffee und Snacks.

Frisch gestärkt geht die Erkungstour der Felsenstadt Petra weiter ... mehr 

Checkliste
– Tickets
– Guide
– Tickets für die Felsenstadt Petra
– Bargeld evtl. Trinkgeld
– Sonnencreme
– Kopfbedeckung
– bequeme Schuhe
– Wasser und kleine Snacks (Getränke und Snacks können auch auf dem Gelände gekauft werden)
– Kamera

Fazit

Wer die Region Petra außerhalb der Felsenstadt erkunden möchte sollte sich unbedingt einen halben Tag Zeit nehmen und die Wanderungen nach Petra machen. Das Licht, die Farben und die facettenreiche Landschaft, die in der Morgensonne geboten werden, sind unbezahlbar.
!!Es sollte beachtet werden, dass die Ankunft in der Felsenstadt Petra (am anderen Ende der Felsenstadt) zur Mittagszeit eingeplant werden sollte. Je nach Wetterlage wäre an diesem Tag zu berücksichtigen, dass evtl. keine weiteren ausgiebigen Erkundungstouren durch Petra gemacht werden können.