Totes Meer – einfach mal treiben lassen

September 2019

Totes Meer - einfach mal treiben lassen

Vom Berg Nebo geht unsere spannende Reise weiter, um eines der spektakulärsten Naturerlebnisse genießen zu dürfen.
Das Tote Meer!

Laut Definition ist das Tote Meer ein abflussloser See und der tiefgelegensten Punkt der Erdoberfläche.

Hotel

Nach ca. 30 Minuten Fahrt kommen wir im Dead Sea Spa Hotel an.
Schon bei der Ankunft nehmen wir die salzige Luft wahr. Die Sonne glitzert auf dem Blau der Wasseroberfläche und wir können es kaum erwarten, uns treiben zu lassen.

Wir sind etwas zu früh im Hotel und können noch nicht sofort unser Zimmer beziehen. Dennoch stellt uns das Hotel die Möglichkeit in Aussicht den Poolbereich zu nutzen. Dieses Angebot nehmen wir dankend an. Nach einem leichten Mittagessen an der Poolbar, beginnt die erste Entspannungsphase am Pool. Der Duft der salzigen Luft umfängt uns auch hier.

Wenig später können wir unser geräumiges Zimmer mit einer tollen Aussicht auf das Tote Meer beziehen.

Baden im Toten Meer

Nun sind wir bereit für das Tote Meer. Nahezu schwebend lassen wir uns ins erfrischende Nass der See gleiten. Wir sind überrascht, wie leicht wir an der Wasseroberfläche bleiben und spüren die pure Entspannung.

Achtet unbedingt auf Folgendes
Wichtige Infos und EmpfehlungenSalzgehalt von ca. 30%
Mittelmeer im Vergleich ca. 4%
Hoher Salzgehalt entzieht dem Körper Wasser
Maximal empfohlene Badezeit: 30 Minuten pro Tag
KEIN Wasser aus dem Toten Meer schlucken oder trinken
Sich NICHT kopfüber ins Wasser stürzen
LANGSAME Bewegungen im Wasser ausführen
Nicht vergessenReichlich "ungesalzenes" Wasser trinken
Nach dem Baden abduschen
Badeschuhe tragen

Nach dem Bad im Toten Meer fühlt sich die Haut an, als wäre diese von einem seidigen Film überzogen. So schön dieses Gefühl auch ist ...

…wir müssen unsere Haut von dem Salz befreien und nutzen die zur Verfügung stehenden Duschen. Anschließend trinken wir viel Wasser. Der hohe Salzgehalt des Toten Meeres scheint unserem Körper spürbar Wasser zu entziehen.

Nun gönnen wir uns die nächste kostenlose Wellnessbehandlung und reiben uns mit dem für die Region bekannten Schlamm ein. Dieser macht die Haut so weich und zart… und der Spaß-Faktor ist hoch.

Nach einigen Bädern im Toten Meer habe ich auch noch am Abend das Gefühl, meinen "Wasserhaushalt" wieder auffüllen zu müssen. Die Wasserflasche bleibt neben Marco meine Begleitung über den gesamten Abend, auch während des Essens im Hotel und der anschließenden Shisha.

Checkliste
– Sonnencreme
– Badesachen
– Badeschuhe
– reichlich Wasser
– Kamera

Fazit

Die Seele baumeln lassen, sich selbst eine Schlamm-Packung verpassen und das Gefühl auf der Wasseroberfläche zu schweben ist grandios und unvergesslich. Ein Aufenthalt im Dead Sea Spa Hotel AM und IM Toten Meer ist absolut empfehlenswert. An diesem Ort stellt sich das Gefühl, ein langes Wellness-Wochenende zu genießen, bereits nach einem Nachmittag ein.

Berg Nebo – auf den Spuren Moses

September 2019

Wir verlassen die Stadt Madaba - die Stadt der Mosaike. Aufgrund der kurzen Fahrtzeit von ca. 20 Minuten zum Berg Nebo gönnen wir uns einen „türkischen Kaffee“ in einem kleinen unscheinbaren Straßenkaffee. Der Kaffee ist köstlich.

Berg Nebo

Auf den Spuren Moses wandeln. Dieser Ort ist nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch der Ausblick vom Berg Nebo in das Jordantal bis zum Toten Meer ist einfach sagenhaft und scheint grenzenlos zu sein.

Eintrittspreis (Stand September 2019)
2 JD / ca. 2,70 € p.P.

Wir erreichen den Eingang am Berg Nebo. Die Sonne lacht vom blauen Himmel und eine wohlige Wärme umfängt uns.
Nachdem unsere Tickets kontrolliert wurden, strömen wir mit einigen anderen Touristen auf das Gelände und folgen einem gepflasterten Weg. Ein großer Felsbrocken "begrüßt" uns. Wie sich herausstellt ist der Felsbrocken in Denkmal. Von hier soll Moses über das gelobte Land geschaut haben, welches er selbst nie betreten haben soll.

Wir spazieren über das Gelände. Vereinzelt säumen Olivenbäume den Rand des Berges, der uns einen beeindruckenden Ausblick bietet. Die gänzlich unberührte Landschaft mit wunderschönen Sand- und Grüntönen erstreckt sich malerisch vor uns. Einfach sagenhaft!

Wir lösen uns von den Aussichtspunkten dieser wunderschönen Landschaft und betreten die Kirche des katholischen Franziskanerordens. Bunte und helle Farben erleuchten den Eingangsbereich, welche sich von dem Buntglasfenster über dem Eingang ausbreiten.

Neben den beeindruckenden Mosaik-Kunstwerken können auch Ausgrabungsstellen bestaunt werden. Es lohnt sich einen Blick ins Innere des Gotteshauses zu werfen.

Checkliste
– Wasser
– bequeme Schuhe
– Kamera

Fazit

Ein geschichtsträchtiger Ort mit einer atemberaubenden Landschaft laden den Besucher auf eine wunderbare Entdeckungsreise ein.

Madaba – die Stadt der Mosaike

September 2019

Ein Tag voller Highlights erwartet uns heute. Wir tauchen in eine beeindruckende Welt der Künste ein, werden auf den Spuren Moses wandeln und uns auf dem Toten Meer treiben lassen.

Madaba, die Stadt der Mosaike

Von Amman fahren wir ungefähr 40 Minuten bis zu unserem Ziel in Madaba. Über eine Seitenstraße erreichen wir einen Parkplatz im Stadtzentrum. Dieser erweckt zunächst den Anschein als würde der Parkplatz zu einem Schulgelände zu gehören. Wie sich herausstellt, befindet sich dahinter unser eigentliches Ziel:

die „St.-Georgs-Kirche“, erbaut im 19. Jahrhundert.

Eintrittspreis - Stand September 2019
1 JD / ca. 1,30 € p.P.

Beim Betreten dieser griechisch-orthodoxen Kirche wird deutlich, warum Madaba „die Stadt der Mosaike“ genannt wird. Eindrucksvolle Gemälde und Kunstwerke, hergestellt aus Mosaiken, schmücken das Innere der Kirche. Eine große Landkarte mit so vielen faszinierenden Details einer längst vergangenen Ära zeigen ein Meisterwerk der Handwerkskunst.

Die Mosaik-Karte wurde Mitte des 6. Jh. n. Chr. angefertigt und zeigt das einstige Gebiet vom Libanon bis zum Nildelta in Ägypten und vom Mittelmeer bis zur östlichen Wüste.

Wie passt die Mosaik-Weltkarte aus dem 6. Jh. n. Chr. mit dem Bau der Kirche aus dem 19. Jh. zusammen? Im 4. Jh. wurde Madaba durch die Byzantiner zum Bischofssitz. Im Jahr 614 eroberten die Perser die Stadt. Nach einem Erdbeben im Jahr 746 wurde die Stadt von den Bewohnern verlassen. Die Christen kamen 1880 nach Madaba zurück. Bei Bauarbeiten wurde die Mosaik-Landkarte wiederentdeckt.

Auf einer Holzbank nehmen wir Platz und halten kurz inne, um die hohen Decken, prächtigen Kronleuchter und eindrucksvollen Gemälde auf uns wirken zu lassen.

Checkliste
– angemessene Kleidung: Schulter und Knie bedecken
– Kamera

Fazit

Der Einblick in eine beeindruckende Kunst, Gemälde aus Mosaik, lassen diese Kirche zu einem ganz besonderen und sehenswerten Ort werden.