AfrikaSüdafrika

Aufregendes Kapstadt und die traumhafte Kapregion

Oktober 2018

Kapstadt steht zurecht bei vielen Südafrikareisenden auf der Reiseroute.
Die Kapregion bietet eine unerwartete Abwechslung: Natur, Stadt, Kultur, tolles Essen, eine faszinierende und unterhaltsame Tierwelt und traumhafte Strände - auch wenn das Baden im Oktober eher etwas für die Kaltduscher unter uns ist.

Ankunft in Kapstadt

Nach fast 20h sind wir im Anflug auf Kapstadt und es ist einfach atemberaubend wie die Stadt uns empfängt. Die Sonne scheint gerade im Meer eingetaucht zu sein. Eine leichte Dunkelheit legt sich über die Stadt, doch der Himmel wehrt sich noch und leuchtet in den schönsten Blau-, Rot- und Gelbtönen. Wir schauen aus dem Fenster und können eine Bucht Kapstadts erkennen. In der Ferne ragen der Tafelberg und der Lions Head empor. Was für ein Auftakt ... 3 Wochen Südafrika – wir können es kaum erwarten.


Flughafen Kapstadt
MobiltelefonPrepaid-Karte am Flughafen erhältlich.
Zum Erhalt einer Prepaid-Karte muss der Reisepass vorlegt werden.
BargeldGeldautomaten sind vorhanden.
EinreisekontrolleBei einem Zwischenstopp in Johannesburg erfolgt die Einreisekontrolle beim Umsteigen.

Hotel

Über das Mandela Rhodes Place Hotel haben wir einen Flughafen-Shuttle gebucht. Am Ausgang des Flughafens wartet bereits unser Fahrer.
Die Dunkelheit hat sich in der Zwischenzeit über die Stadt gelegt und wir können auf unserer 30-minütigen Fahrt ins Zentrum kaum etwas von der Umgebung ausmachen.
Im Hotel angekommen, werden wir sehr herzlich und freundlich empfangen.
Für das Abendessen wird uns das Restaurant Doppio Zero empfohlen, das über einen Zugang des Hotels erreichbar ist.
Nun ist es soweit, wir betreten unser Apartment und staunen nicht schlecht über die Größe:
3 Bäder, 2 Schlafzimmer, ein großes Wohnzimmer mit offener Küche und Balkon für 2 Personen.

Von A nach B in Kapstadt

Taxi

Es sollte immer darauf geachtet werden, dass das Taxameter eingeschaltet ist.
Auf Preisnachfrage wird vermutlich ein höherer Preis genannt – so ist es uns ergangen.
Alternativ kann über Google Maps der ungefähre Fahrpreis ermittelt werden.

Uber-unser Favorit

Eine wirklich gute Alternative zum Taxi ist der Fahrdienst Uber.
Über die App wird ein Festpreis angezeigt. Wir haben Uber mehrfach genutzt und nur gute Erfahrungen gemacht: saubere Autos, freundliche Fahrer und eine entspannte Fahrweise.

Mietwagen

Außerhalb des Zentrums ist der Mietwagen eine gute und flexible Alternative.
Autofahren in der Gegend um Stellenbosch, Hout Bay und Simon’s Town (Boulders Beach) ist entspannt. Am Kap der Guten Hoffnung muss teilweise auf die herumlaufenden Affen geachtet werden.
Bei schönem Wetter ist es relativ schwer am Strand von Camps Bay (Kapstadt) einen Parkplatz zu bekommen.

!! Es herrscht Linksverkehr.

Hop-On/Hop-Off-Bustour

Auf verschiedenen Routen kann mit dem Hop-On/Hop-Off-Bus ganz entspannt Kapstadt erkundet werden.

Hop-On/Hop-Off-Bustour
RoutenHop-On/Hop-Off-Bustour
3 Busrouten2. Mai - 20. September
4 Busrouten21. September - 3. Mai
Tickets für die Gondel auf den Tafelberg vorab kaufen
im BusR220,00 / ca. 13,00€ p.P. (Stand Oktober 2018)
im InternetOnline-Tickets Tafelberg

Kapstadt-Zentrum

Der erste Tag in Kapstadt. Die Sonne ist gerade aufgegangen und die Morgenröte ist noch am Himmel auszumachen. Ich trete auf den Balkon und es ist angenehm warm.

Für den heutigen Tag sind 22 Grad und Sonnenschein angekündigt. Wir entscheiden uns für lange Hosen und T-Shirt bzw. langärmlige Bluse ... im Laufe des Tages werden wir noch feststellen, dass kürzere Sachen besser gewesen wären.
Bevor wir auf Erkundungstour gehen, genießen wir unser Frühstück in der Morgensonne im Doppio Zero und können das geschäftige Treiben auf der Straße um uns herum beobachten.

Um einen ersten Überblick von Kapstadt zu erhalten, entscheiden wir uns für eine gemütliche Erkundungstour im dem Hop-On/Hop-Off-Bus.
Im Ticket Office an der 81 Long Street kaufen wir unsere Tagestickets (ca. 13€ p.P.) und warten auf den Bus.

Durch die Innenstadt geht’s zum bunten Bo-Kaap-Viertel. Es wird am Hafen – „Victoria & Alfred Waterfront“ gestoppt, das WM-Stadion passiert, am Camps Bay und dem Wahrzeichen Kapstadts - dem Tafelberg - gehalten.
Wir lassen uns den Fahrtwind um die Nase wehen, lauschen über Kopfhörer den Erzählungen und Geschichten über Kapstadt.
Auf dem Weg zum Camps Bay genießen wir die wunderschöne Aussicht auf den Ozean und die 12 Apostel. Auch wenn diese Bezeichnung nicht ganz zutrifft, über die Kap-Halbinsel erstrecken sich 18 Bergkuppen.
So entspannt lässt sich Kapstadt erkunden.

Checkliste
– Sonnencreme
– Kamera
– Wasser
– Snacks
– evtl. Badesachen (für ein Sonnenbad am Camps Bay) und Bargeld (Leihgebühr für einen Sonnenschirm und evtl. -liege)

Camps Bay

Die Bergkette der 12 Apostel zieht sich entlang der Bucht von Camps Bay und der weiße Strand lädt geradezu zum Verweilen ein. Das Meer glitzert in der Mittagssonne und der Wunsch direkt ins strahlend blaue Wasser zu springen wird groß.

Wir beschließen den Hop-On/Hop-Off-Bus zu verlassen. An der Strandpromenade reiht sich ein Restaurant ans andere. Ein Supermarkt ist auch nur einige Meter von der Bushaltestelle entfernt.
Zeit für eine Mittagspause, um dieses wunderschöne Panorama zu genießen.

Umi Restaurant

Im Umi Restaurant nehmen wir auf der Terrasse unter einem Sonnenschirm Platz, mit Blick auf den weißen Sandstrand und das strahlend blaue Meer – könnte Urlaub schöner sein?

Die Auswahl der Gerichte ist groß und alles klingt so lecker. Für mich wird es heute das erste Mal Austern (3 Stück) mit „Topping“ geben und ein Glas Weißwein, eventuell brauche ich das zum „herunterspülen“ – wer weiß ...
Vielleicht liegt es an der Urlaubsatmosphäre, an der Meeresbriese oder am Wein, aber ich habe Gefallen an den Austern gefunden und bestelle mir eine 2. Portion.

Dieser Teil von Kapstadt ist wunderschön und wir beschließen mit Badesachen zurückzukommen.
2 Tage später... sind wir mit Badesachen und Handtüchern zurück. Bevor wir den Nachmittag am Strand verbringen, genießen wir ein Mittagessen im Ocean Blue.

Strand

Die Sonne strahlt vom Himmel, deswegen mieten wir uns lieber einen Sonnenschirm.
Wir stecken die Füße in den weißen Sand und beobachten, wie sich die Leute ins kühle Nass der Wellen stürzen. Der Wunsch sich abzukühlen kommt auch bei mir auf ... nun, ich habe es bis zu meinen Knöcheln in den seeehr erfrischenden Atlantik geschafft.
Baden gehen ist hier bedenkenlos möglich ... auch den Haien ist das Wasser zu kalt.

Den Abend lassen wir bei Sushi, Austern und einen wunderschönen Sonnenuntergang in dem uns bereits bekannten Umi Restaurant ausklingen.

Checkliste
– Badesachen
– Badetücher
– Bargeld (Leihgebühr für einen Sonnenschirm und evtl. -liege)
– Sonnencreme
– Kamera
– es gibt Toiletten, die wir leider nicht beurteilen können
– Restaurants und ein Supermarkt befinden sich an der Strandpromenade

Tafelberg

Faszination Tafelberg. Die enorme Präsenz des Wahrzeichen Kapstadts ist im Zentrum fast überall sichtbar. Doch was ist an diesem Berg so faszinierend, dass so viele Touristen zu Fuß oder mit der Gondel jedes Jahr auf das flache Dach des Tafelbergs strömen? Wir schauen uns an, was es mit diesem magischen Berg auf sich hat.

Tickets für die Gondel auf den Tafelberg vorab kaufen
im Hop-On/Hop-Off-BusR220,00 / ca. 13,00€ p.P. (Stand Oktober 2018)
im InternetOnline-Tickets Tafelberg

Als wir die lange Warteschlange und -zeit am Ticketschalter sehen, sind wir sehr froh direkt zur Gondel gehen zu können. Die Wartezeit von ca. 30 Minuten für die Gondel nehmen wir an diesem Nachmittag gern in Kauf und genießen dabei die Aussicht ins Tal und auf eine Bucht Kapstadts.

Wir fahren wenige Minuten aufs Dach des Tafelbergs und genießen bereits die 360° Aussicht in der sich langsam drehenden Gondel... mit ca. 50 anderen Fahrgästen.

Nun stellen wir uns allerdings die Frage: Wenn so viele Leute für eine Fahrt auf den Tafelberg anstehen und in jede Gondel ca. 50 Personen hineinpassen ... wie voll wird es oben sein...??
Wir werden überrascht, denn es sind gar nicht so viele Leute wie erwartet. Und langsam wird uns klar warum: das Gebiet des Tafelbergs ist riesig. Es gibt nicht nur 1-2 Aussichtsplattformen, nein, hier sind Spaziergänge/Wanderungen von mehreren Stunden möglich.

Als wir die gigantischen Bergkuppen um uns herum betrachten, fühlt es sich an, als wären wir im Gebirge und nicht mitten in Kapstadt. Das abwechslungsreiche Spiel der einerseits kargen und schroffen, dennoch grünen und reichhaltigen Flora machen dieses Gebiet zu einem ganz besonderen Fleckchen unserer Erde. Diese Landschaft ist so überraschend und beeindruckend zugleich.

Die Aussicht auf den Ozean, die verschiedenen Buchten Kapstadts und den Lions Head mit seinem grünen langgezogenen Bergrücken ist atemberaubend.
Egal wohin wir schauen oder gehen, es ist nicht leicht sich von dieser Schönheit der Landschaft loszureißen.

Die einen nennen es Spaziergang, die anderen Wanderung – egal für welche Form der Fortbewegung man sich entscheidet, es gibt so viel zu entdecken. Bei dem ein oder anderen zeigt sich auch der nächste biologische Verwandte des Elefanten: ein Dassie (Klippschliefer).

!! Vorsicht, nicht jede Pflanze sollte berührt werden. Hier oben wächst der Blister Bush. Wird der Blister Bush berührt, sollen sich unangenehme, schmerzende Bläschen bilden. Die betroffene Stelle muss anschließend vor der UV-Strahlung geschützt werden, damit diese heilen kann.

Nach unserem mehrstündigen Aufenthalt in diesem wunderschönen Naturparadies fahren wir mit der Gondel nach unten.
Nun verstehen wir, was die Faszination des Tafelbergs ausmacht.

Checkliste
Tickets für die Gondel
– Sonnencreme
– Kamera
– Wasser
– Snacks

Auf dem Tafelberg gibt es Restaurants und saubere Toiletten.

Bo-Kaap-Viertel

Ein buntes Haus reiht sich an das nächste - willkommen im berühmten Bo-Kaap-Viertel!!
Bo-Kaap bedeutet in etwa „Über dem Kap“.

Die Besiedlung des Viertels begann in den 1830er Jahren nachdem die Kapmalaien (ehemalige muslimische, südostasiatische Sklaven) aus der Sklaverei entlassen wurden.

Vom Mandela Rhodes Place Hotel laufen wir über die Wale Street knapp 15 Minuten – „bergauf“- zum Bo-Kaap-Viertel. Für Leute aus bergigen Regionen ist es vermutlich ein entspannter Spaziergang – für „Flachlandtiroler“ wie wir es sind, ist es „bergauf“ laufen.
Die bunten Häuser sind schon von Weitem zu erkennen und laden zu einer Erkundungstour ein.

Noch nie haben wir so viele farbenfrohe und bunte Häuser gesehen.
Ein ganzes Viertel, das in den verschiedensten und fröhlichsten Farbtönen zu leuchten scheint.

Ein Spaziergang durch das bunte Wohnviertel sollte unbedingt auf der Erkundungstour von Kapstadt stehen.

Victoria & Alfred Waterfront

Vom Bo-Kaap-Viertel fahren wir mit Uber (R61,63 /ca. 3,50 € inkl. Trinkgeld) zur Victoria & Alfred Waterfront.
Die Straßen ziehen an uns vorbei. Vereinzelt sehen wir Obdachlose Schutz vor der Sonne unter schattenspenden Bäumen suchen. Das Straßenbild verändert sich und steht im Kontrast zu dem gerade Gesehenen. Die Häuser werden moderner und es sieht nach einer wohlhabenden Wohngegend aus. Nach 15 Minuten Fahrt erreichen wir die V&A Waterfront.

1860 begann der Bau des ersten Hafenbeckens. Das heutige Vergnügungsviertel wurde nach Queen Victoria und ihren 2. Sohn Prinz Alfred, der zur Einweihungszeremonie anwesend war, benannt: Victoria & Alfred Waterfront.

Die Hafenanlage ist riesig und ist ein kleines Vergnügungsparadies für jung und alt.
Ein Spaziergang auf der Promenade am Wasser, eine Fahrt mit dem Riesenrad, ein Besuch des Two Oceans Aquarium“ oder Shopping in dem großen Einkaufszentrum. Ein tolles Essen mit fantastischen Wein lässt sich auf der Terrasse in einem der Restaurants mit Blick auf den Yachthafen genießen.

Wir schlendern die Promenade bei Sonnenschein am Meer entlang. Eine Meeresbrise umfängt uns und wir schauen immer wieder auf den glitzernden Atlantik. In der Ferne nehmen wir im Meer eine Bewegung wahr. Wir sind uns nicht sicher, ist es ein Wal gewesen?! Andere Spaziergänger bleiben ebenfalls stehen und zeigen aufs offene Meer ... wer weiß, vielleicht war es doch eines der größten Meeressäuger unserer Ozeane. Diese tummeln sich zu dieser Jahreszeit vor den Küsten Südafrikas.

Den Yachthafen vor uns spazieren wir träumend von einem Segeltörn an den Booten vorbei. Nicht weit entfernt sehen wir das Riesenrad und einige Restaurants, die romantisch am Steg des Yachthafens liegen. Wir entscheiden uns für eine kleine Mittagspause im Restaurant „Quay Four“ und nehmen auf der oberen Terrasse mit Blick auf den Yachthafen Platz.

Frisch gestärkt stürzen wir uns ins Getümmel des Einkaufszentrums.
Für jeden Geldbeutel und Geschmack lässt sich hier das passende Stück finden.

An der Victoria & Alfred Waterfront kann ein wunderbarer Tag verbracht werden.

Checkliste
– bequeme Schuhe
– Kamera
– Sonnencreme
– Kopfbedeckung
– Wasser

Für die Shopping-Freunde unter uns: Waterfront-Einkaufszentrum

Tandem-Paragliding

Einmal durch die Lüfte Südafrikas segeln, dieser Wunsch kann in Kapstadt in Erfüllung gehen.
Ich kann „Cape Town Tandem Paragliding“ empfehlen.
Die „Piloten“ sind Europäer, die nach Südafrika ausgewandert sind.

Tandem-Paragliding mit Cape Town Tandem Paragliding
Preis pro FlugR1.400 / ca. 70€
Preis für Fotos und VideoR300 / ca. 15€
Einen Tag bevor es in die Lüfte geht, wird per SMS informiert,
ob und von wo gestartet wird.
TreffpunktSignal Hill
Lion's Head
Wie komme ich zum Treffpunkt?
Abholservicevon Cape Town Tandem Paragliding
Günstigere VarianteTaxi
Uber

Heute wird vom Signal Hill gestartet.
Am Parkplatz angekommen können wir bereits das geschäftige Treiben wahrnehmen. Alle paar Minuten starten die Tandem-Paraglider.

Doch etwas anderes lenkt uns ab... der Ausblick auf den Tafelberg und den Lions Head ist malerisch.

Ein Mitarbeiter des Teams kommt mit einem Klemmbrett und Zettel auf mich zu.
Nachdem ich mein Gewicht, Größe und Alter angegeben habe, werde ich auf die Gefahren hingewiesen und unterschreibe einen „Haftungsausschluss“.
Alle Formalitäten sind nun erledigt. Mir wird das Gurtzeug angelegt und ich setzte einen Helm auf.

Mein „Pilot“ ist Tom, ursprünglich aus England. Von ihm bekomme ich eine Einweisung: nur 3 Schritte machen, mit dem rechten Fuß zuerst, usw. Dann habe ich Toms GoPro in der Hand, vor mir die Weite des Ozeans und die wunderschöne Bucht von Sea Point. Ich höre ein knisterndes Geräusch ... der Schirm wird aufgestellt 1. Schritt, 2. und 3. und schon habe ich den Kontakt zum Boden verloren.

Frei wie ein Vogel und den Wind um die Nase segeln wir durch die Lüfte. Bis zum Horizont präsentiert sich der Atlantik von seiner schönsten Seite, ein Teil von Kapstadt liegt nun unter mir ... es ist kaum in Worte zu fassen, um diesen überwältigenden Flug und dieses großartige Erlebnis zu beschreiben.

Nach ca. 15 Minuten landen wir auf der Sea Point Promenade. Tom überreicht mir die SD-Card der GoPro mit dem Video und den Fotos des unvergesslichen Flugs.

Um die Fotos zu sichern, darf die SD-Karte NICHT in eine Kamera gesteckt werden.
Die Bilder müssen auf einen Laptop gezogen werden.

Wer etwas andere Luft von Kapstadt schnuppern möchte, sollte unbedingt einen Flug mit „Cape Town Tandem Paragliding machen.

Checkliste
– Bequeme Schuhe
– Kreditkarte / Bargeld >> Tour wird vor Ort bezahlt
– Sonnenbrille
– eine dünne Mütze, für Leute mit kleinem Kopf (Größe: S). Die Helme sind Größe M/L und Tom hatte mir freundlicherweise sein Base Cap geliehen, damit mir der Helm nicht rutscht

!! Einen Abend im The African Café

Auf eine kulinarische Reise durch Afrika gehen und das an einem einzigen Ort, im "The African Café".
Das im afrikanischen Stil gestaltete Restaurant bietet den Gästen auf  2 Etagen in verschiedenen Räumen Platz. Kein Raum gleicht dem anderen. Schon beim Betreten des Restaurants ist eine ganz besondere Atmosphäre spürbar und ein wunderbarer Duft von verschiedenen Gewürzen nimmt die Gäste ein.

Wir werden an unseren gemütlichen und rustikalen Holztisch geführt.
Eine Kellnerin erklärt uns, dass alle Gerichte auf der Speisekarte serviert werden.
Zum Glück haben wir Hunger mitgebracht.

Die ersten Schüsseln und kleinen Teller werden serviert. Wir sind optimistisch die kulinarische Reise bis zum Ende des Menüs machen zu können. Die Portionen sehen auf den ersten Blick nicht sehr groß aus. Nachdem wir auch die letzte Portion probiert haben, war kein Platz mehr für ein Dessert. Aber das Essen ist ein Hochgenuss.

Während des Essens gibt es auch noch eine kurze musikalische Einlage

Adresse
108 Shortmarket Street, Kapstadt Zentrum 8001
Unbedingt vorher reservieren!!

Kapregion

Hout Bay

Hout Bay ist sehr schön, viel Grün, hübsche Häuser, alles recht ruhig und gediegen.
Auch der Hafen ist eine kleine Oase.
Es gibt einen kleinen Strand und Leute gehen mit ihren Hunden spazieren, die schwanzwedelnd Stöcke aus dem Wasser holen. Nur einige Meter weiter entdecken wir viele Segel- und vermutlich Fischerboote, die gemütlich im leichten Wellengang schaukeln.

Auch Robben tummeln sich hier im Hafen.
Wir hören ein merkwürdiges Geräusch und drehen uns um. Von einem Mann fordert eine Robbe lautstark Fisch ein.

Die Robben sind der Grund, weshalb wir nach Hout Bay gekommen sind.

Schnorcheln mit Robben

Den Robben vielleicht ganz nah kommen.
An Land sind die Profischwimmer sehr behäbig, doch sobald sie im Wasser sind, kommt ihr wahres Ich zum Vorschein. Elegant und flink gleiten sie spielerisch durchs Wasser.

Schnorcheln mit Robben
Animal OceanLink zur Internetseite
2 Touren am Tag11:30 – 14:00 Uhr
13:30 – 16:00 Uhr
PreisR900 / ca. 50€ p.P.
Adresse8 Albert Road, Hout Bay
(nördlich vom Hafen)
Teilnehmer pro Tour10 Personen
vor Tour-BeginnInformationen zur Tour und Instruktion zum Umgang mit Robben:
auf keinen Fall die Robben streicheln oder füttern
Ausstattung für die Tour
wird bereit gestellt
lange und dicke Neoprenanzüge mit Kapuze, Schuhe und Handschuhe
Schnorchel, Maske und Flossen

Unser Navi vom Auto hat Schwierigkeiten die Adresse des Treffpunkts zu finden. Etwas nördlich vom Hafen, in einem Wohngebiet, werden wir fündig und parken unser Auto in der Nähe der Einfahrt.

Am Treffpunkt begegnen wir der Gruppe, die vor uns mit den Robben schnorcheln war. Diese berichtet noch immer ganz aufgeregt von ihrem unglaublichen Erlebnis... nun steigt die Vorfreude noch mehr.

Foto von Animal Ocean

Unsere Gruppe (insgesamt 10 Teilnehmer) bekommt Informationen zur Tour und eine Instruktion zum Umgang mit den Robben. Anschließend schlüpfen wir in die Neoprenanzüge. Perfekt eingekleidet, fahren wir mit einem alten Bulli das kurze Stück zum Hafen und besteigen ein großes Schlauchboot.
Vorbei an Robben, die die Mittagssonne genießen, tuckern wir gemütlich aus dem Hafen.

Kaum haben wir das Hafengelände verlassen, fühlen wir uns ein bisschen wie die „Navi Seals“. Es wird Gas gegeben und wir gleiten förmlich über die Wellen.

Wer eventuell seekrank werden könnte, sollte unbedingt „Sea Bands“ tragen.

Nach wenigen Minuten Fahrt kommen wir in die Nähe eines riesigen Felsens bei Duiker Island an, auf dem viele Robben gemütlich in der Sonne liegen.

Wir entdecken viele junge Robben mit ihrem flauschigen Fell. Einige bewegen sich in Richtung Felskante... wollen sie etwa mit uns schwimmen? Andere Robben kommen gerade von ihrem Bad zurück und robben den Fels wieder hinauf.

Wir ankern, ziehen Taucherbrille, Schnorchel und die Flossen an, machen die Action-Cams bereit und lassen uns ins Wasser gleiten. Weit und breit sind wir das einzige Boot.
Eine Weile schnorcheln wir durchs Wasser ohne einen der verspielten Meeresbewohner zu begegnen. Am Himmel zieht sich eine weiße leichte Wolkendecke zusammen und der Wellengang nimmt etwas zu ... und dann, einige Robben schwimmen doch noch an uns vorbei. Die verspielten Tiere im Wasser zu sehen ist großartig.

Viele Robben sind uns heute nicht über den Weg geschwommen.
So ist die Natur und das fantastische an dem Team von Animal Ocean. Es werden keine Robben angefüttert oder motiviert ins Wasser zu kommen, um mit Touristen zu spielen. Die Robben entscheiden allein, ob sie baden gehen wollen oder nicht.

Nach knapp 45 Minuten im Wasser machen sich die kalten Temperaturen langsam bemerkbar. Zurück im Schlauchboot nehmen wir dankend das lauwarme Wasser an, das in den oberen Teil unseres Neoprenanzugs gekippt wird. Das warme Wasser und ein warmer Kakao wärmen uns erst einmal. Zur Stärkung gibt es noch ein paar Kekse. Nun wird der Motor wieder angeworfen und wir fahren zurück.
Ein unvergessliches Erlebnis den Robben so nah gekommen zu sein.

Zum Abschied bekommen wir Erinnerungsfotos vom Profi:

Foto von Animal Ocean

Checkliste
– Badesachen
– Wechselkleidung
– Handtuch
– Action Cam
– Sea Bands (gegen Seekrankheit)

Simon’s Town

Pinguine am Boulders Beach

Am Boulders Beach tummeln sich die wohl berühmtesten Bewohner Kapstadts, die Brillenpinguine. Denkt man an Südafrika, kommen Löwe, Elefant, Giraffe und Co. in den Sinn, aber Pinguine werden eher in kühleren Gefilden erwartet. Doch diese Vögel haben sich einen ganz besonders schönen Ort zum Leben ausgesucht.

Gegen 17:00 Uhr kaufen wir unsere Tickets und betreten das Besucherzentrum.

Tickets: R160 / ca. 8€ p.P.
Der Erlös dient dem Erhalt der Pinguin-Kolonie.

Ein sehr langer Steg mit Geländer schlängelt sich den weißen Sandstrand entlang.
In den verschiedensten Winkeln entdecken wir Pinguine, sogar mit ihren flauschigen Jungen.
Es war eine gute Entscheidung „so spät“ hierher zu kommen, es sind wenig Besucher an diesem wunderschönen Ort.

Hier lebt eine Kolonie von ca. 3.000 Pinguinen. An jeder Stelle des Holzstegs bekommen wir die Gelegenheit für eine kurze Zeit in die Welt der Pinguine einzutauchen, ob zum Greifen nah oder bei einem Bad in der Ferne.

Es ist kaum möglich diesen Ort zu verlassen ohne Pinguine gesehen zu haben: in dichten grünen Sträuchern, am Strand, auf Felsen oder ins Wasser gehend bzw. heraus kommend.
Wir und auch alle anderen Besucher um uns herum sind ganz begeistert und verzaubert.

Es ist so lustig und fesselnd zugleich die Pinguine zu beobachten.
Wir könnten noch stundenlang hierbleiben.
Wer die Chance hat an diesen wunderbaren Ort zu kommen, sollte diese ergreifen.

Checkliste
– Kamera
– Sonnencreme
– Kopfbedeckung
– Wasser

Am benachbarten Strand kommt man den Pinguinen auch kostenlos ganz nah.
Der Eintritt dient dem Erhalt der Kolonie.

Whale Watching

Im Oktober ist noch immer Walsaison und viele Wale ziehen an den Küsten Südafrikas vorbei. Eine gute Chance auf die riesigen Meeresbewohner zu treffen ist in der False Bay in Simon’s Town.

Wir fahren zum Hafen „The Town Pier“, Wharf Street in Simon’s Town und genießen ein tolles Mittagessen in „Bertha's Restaurant“. Uns zieht es hierher, weil wir mit „Simon's Town Boat Company“ zum Whale Watching aufs Meer hinaus wollen.

Whale Watching
Simon's Town Boat CompanyLink zur Internetseite
Online-TicketsR900/ ca. 50€ (Erwachsene)
R610/ ca. 31€ (Kind)
Touren2x am Tag je 2,5 Stunden
10:30 Uhr
14:00 Uhr
Adresse2 Wharf St, Simon's Town, Cape Town, 7975
beste Zeit zum Whale WatchingJuni - November

Mit dem Blick auf die malerische Bucht steuern wir um 14:00 Uhr langsam aus dem Hafen.
Die Häuser werden von grün überzogenen Bergen umrahmt und die Segelboote liegen im kristallblauen Wasser.

Die Bucht von Simon’s Town lassen wir hinter uns und nehmen Fahrt aufs offene Meer, in der Hoffnung auf die großen und gutmütigen Säugetiere zu treffen.
Die Anzahl der Touristen an Bord ist überschaubar und wir genießen diesen Ausflug schon jetzt.

Ein Guide ist bei uns und gibt uns interessante Informationen über die Meeresbewohner:

Warum heißen Orcas Killerwale?
Sie gehören zur Familie der Delfine und greifen in der Gruppe Wale an.

Robben verbringen mehrere Monate auf dem Meer und liegen nicht jeden Tag in der Sonne auf einem Felsen.

Es dauert nicht lange und wir nehmen eine Bewegung im Wasser wahr. Buckelwale - eine Mutterkuh mit ihrem Kalb.
Die Mutter übt mit ihrem Kleinen das Tauchen und Bewegungen mit den Flossen.
Immer wieder sehen wir den Buckel und die Schwanzflossen der Wale aus dem Wasser ragen. Was für ein fesselndes Schauspiel. Wir können unsere Augen kaum von der Wasseroberfläche nehmen und halten Ausschau, wo sich die Beiden als nächstes zeigen.

Nicht nur wir sind neugierig, auch das kleine Junge steckt den Kopf aus dem Wasser.
Von dem Guide werden wir auf weiße Kratzer an dessen Flosse aufmerksam gemacht ... das war wohl ein versuchter Angriff eines Orcas.

Diese Tour ist ein großartiges Naturschauspiel und wird für immer in Erinnerung bleiben.

Checkliste
– Kreditkarte/ Bargeld = Tour wird vor Ort bezahlt und für evtl. Trinkgeld
– Sea Bands (gegen Reiseübelkeit)
– Kamera und/oder Action Cam
– Sonnenbrille
– Sonnencreme
– Wasser

Kap der guten Hoffnung

Einmal am südwestlichsten Punkt Afrikas sein und eines der berühmten Erinnerungsfotos mit der Aufschrift „CAPE OF GOOD HOPE“ machen.
Schon die Anfahrt zum Nationalpark entlang der Küstenstraße ist wunderschön.

Der portugiesische Seefahrer und Entdecker Bartolomeu Diaz umrundete als erster Europäer das Kap im Jahr 1488 und nannte dieses „Kap der Stürme“. Das Kap galt aufgrund seiner gefährlichen Winde und Klippen als gefürchtet. Überreste gesunkener Schiffe finden sich bis heute auf dem Schiffswrack-Pfad.

Wie das Kap zu seinem heutigen Namen gekommen ist, ist nicht eindeutig belegt. Man vermutet, dass entweder Diaz selbst oder der portugiesische König Johann II. die Landspitze in „Kap der guten Hoffnung“ umbenannt hat.

Am Ticketschalter, der an eine Mautstelle erinnert, zahlen wir unseren Eintritt in den Nationalpark.
Bereits am Morgen gegen 10:00 Uhr beträgt die Wartezeit ca. 15 Minuten.

Nationalpark - Kap der Guten Hoffnung
NationalparkLink zur Internetseite
Tickets (auch Online erhältlich)R303/ ca. 16€
Erwachsene
R152/ ca. 8€Kind
ÖffnungszeitenOktober - März6:00 - 18:00 Uhr
April - September 7:00 - 17:00 Uhr
Sehenswürdigkeiten Cape of Good Hope
Leuchtturm
Schiffswrack-Pfad
Wandern im Park

Mit unserem Mietwagen fahren wir in den Nationalpark und sind von der Größe und Weitläufigkeit des Gebietes beeindruckt.

Eine Affenfamilie blockiert die Straße und wir bleiben sicherheitshalber im Auto sitzen.
Es dauert nicht lange und zwei Affen finden Gefallen an unserem Auto. Einer macht es sich auf dem Seitenspiegel der Beifahrerseite gemütlich und der Andere läuft von der Motorhaube über das Dach. Bevor wir weiterfahren können, müssen wir sichergehen, dass der ausgewachsene Affe nicht auf dem Dach mitfährt. Irgendwann nehmen wir glücklicherweise eine Bewegung war und bekommen mit, dass sich der Affe dem nächsten Auto zuwendet.

Wer an einem der schönen Aussichtspunkte anhält, sollte das Auto abschließen und nichts Essbares mitnehmen.
Sobald Affen die Witterung von Essen aufnehmen, öffnen sie Autotüren oder bedrängen Besucher.

Wir folgen der Beschilderung zum „Cape of Good Hope“ und fahren an wunderschönen weitläufigen Landschaften vorbei. Der Ausblick auf die Küstenabschnitte ist malerisch und lädt zu Pausen ein.

Am Ziel angekommen suchen wir einige Minuten nach einem freien Parkplatz.
Beim Verlassen des Autos bemerken wir schnell den starken Wind und die kühleren Temperaturen.

Jacke nicht vergessen!

Um DAS begehrte Foto zu bekommen heißt es nun anstehen und warten.
Mit einem brasilianischen Pärchen kommen wir ins Gespräch und machen gegenseitig die Erinnerungsfotos.

Nun möchten wir die Gegend ein wenig erkunden und laufen den dahinter liegenden Berg hinauf. Der Weg ist nicht anspruchsvoll und die Aussicht auf die Landschaft des Nationalparks ist wunderschön. Die schroffen Felsen sind mit sattem grünen Gras überzogen.

An den Hängen blühen bunte Blumen und der Ausblick auf die Strände und Küste ist traumhaft. Die Farbe des Meeres wechselt von Blau ins Türkis. Beim Brechen der Wellen verwandelt sich das Meer in weißen Schaum.

Dieser Nationalpark lädt zum Verweilen und Wandern ein. Für das Kap der Guten Hoffnung kann ein ganzer Tag für Erkundungstouren eingeplant werden.

Checkliste
– Kamera
– Sonnencreme
– bequeme Schuhe
– Getränke und Snacks

Restaurant

Kapstadt-Zentrum

Doppio Zero Cape Town CBD

Adresse: Mandela Rhodes Place Cnr Church and St George's Mall, Kapstadt Zentrum
Das gemütliche Café im Zentrum von Kapstadt lädt zu jeder Tageszeit ein.
Egal ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen, das Angebot ist umfangreich und lecker.

Quay Four

Adresse: 4 W Quay Rd V&A Waterfront, Kapstadt Zentrum 8002
An der Victoria & Alfred Waterfront lädt dieses Restaurant zum Genießen und Verweilen ein. Mit einem fantastischen Ausblick auf den Yachthafen schmeckt das ausgewählte Gericht mit einem guten Glas Wein ausgezeichnet.

The African Café !!!

Adresse: 108 Shortmarket Street, Kapstadt Zentrum 8001
Wer Lust auf eine kulinarische Reise durch Afrika hat, ist hier genau richtig!!
Es gibt ein festes Menü. Alle Gerichte auf der Speisekarte werden serviert und es ist soooo lecker! Einen Abend in diesem Restaurant können wir absolut empfehlen. Unbedingt vorher reservieren und Platz im Magen lassen. Das Essen ist ein Hochgenuss.

Camps Bay

Umi Restaurant 

Adresse: 201 The Promenade, Victoria Road Marly Hotel, Camps Bay 8040
Direkt an der Promenade von Camps Bay lädt das Umi Restaurant ein. Von der Terrasse mit traumhaften Blick auf den Strand und das Meer kann das kulinarische Verwöhnprogramm beginnen.

Ocean Blue 

Adresse: Shop 3, The Promenade, Victoria Road, Camps Bay
Mit dem gemütlichen maritimen Stil besticht das Ocean Blue und ist ebenfalls an der Strandpromenade von Camps Bay zu finden. Wer denkt, hier "nur" Fisch auf der Speisekarte zu finden, der irrt. Die Karte ist abwechslungsreich und die Gerichte sind vorzüglich.

Simons Town

Bertha's Restaurant

Adresse: Quayside Centre, 1 Wharf Road, Simon's Town
Im Hafen „The Town Pier“ findet ihr Bertha's Restaurant. Das Ambiente wirkt äußerst charmant und gemütlich mit direkten Blick auf die Boote im Hafen. Die Speiseauswahl ist vielseitig und die Gerichte sind lecker.

Fazit

Kapstadt und die dazugehörige Kapregion sollten unbedingt auf der Südafrika-Route stehen.
Es ist unglaublich, wie viel Abwechslung dieses wunderbare Fleckchen Erde bietet. Auch kulinarisch kommt hier jeder auf seine Kosten. Wir haben 4 Tage in Kapstadt verbracht und wären am liebsten noch einmal - mindestens - 4 Tage geblieben.
Kapstadt, wir sehen uns definitiv wieder!

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